Papa ist unentbehrlich
Im Moment sind Klara und ich alleine zu Hause, denn Peter ist von der Arbeit aus für 3 Tage auf einer Schulung in München. Mir war schon etwas unwohl bei dem Gedanken, dass ich alleine mit Klara zurecht kommen muss und am Abend keine Entlastung habe. Doch es klappt ganz gut, auch wenn Klara ihren Papa sehr vermisst (ich natürlich auch). Doch Peter hat am Wochenende soweit alles vorbereitet, dass ich so wenig wie möglich im Haushalt machen muss.
Am Abend ist Klara gewohnt, dass sie von Papa das Abendessen bekommt, mit ihm noch Zeit zum Spielen und Toben hat und dann von ihm ins Bett gebracht wird. Tagsüber war Klara den ganzen Tag sehr gut gelaunt, aber am Abend hat ihr doch das Toben mit Peter gefehlt und auch das zu-Bett-bringen war dann eher schwierig. Aber Klara hat mich mal wieder herumgekriegt, dass ich mich mit ihr hinlege. Nach einer “Turnstunde” im Bett, ist sie dann in meinem Arm eingeschlafen, aber ich glaube, ich habe vor ihr geschlafen, weil ich so müde von dem langen Tag war. Jetzt kann ich auch gut nachvollziehen, wie es alleinerziehenden Müttern geht, und Klara und ich wissen einfach, dass Papa unentbehrlich ist und wir uns freuen, wenn er in 2 Tagen wieder da ist. Bis dahin halten wir zwei Frauen (eigentlich drei
) schon durch.
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