Das darf doch nicht wahr sein
Fürth, den 04.02.2010:
Die letzten 4 Tage war ich nicht als Begleitperson von Johanna im Fürther Klinikum, sondern selbst als Patientin. Denn am Montag bin ich auf der Intensivstation zusammengebrochen mit Durchfall, Schüttelfrost und Fieber. Dazu kamen dann noch heftiges Erbrechen, Übelkeit und Kopfschmerzen, so dass mich Peter in die Notaufnahme bringen musste und sie dort den Verdacht auf Noro- oder Rotaviren aussprachen. So wurde ich isoliert auf einer Station im Klinikum untergebracht. Heute (Donnerstag) wurde ich entlassen, doch erst ab Samstag darf ich wieder zu Johanna. Seit Montag musste ich auch meine abgepumpte Muttermilch wegschütten und tue es immer noch. Ab Samstag bekommt Johanna meine Milch wieder. Zum Glück hatte ich seit der Entbindung so viel Milch abgepumpt, dass Johanna die ganze Woche über meine eingefrorene Muttermilch bekam. Doch es ist sehr schwer für mich, dass ich Johanna seit Montag nicht mehr sehen durfte.
Auch Klara darf mich nicht besuchen kommen, die Ansteckungsgefahr für so kleine Kinder ist einfach zu gefährlich. Seit Sonntag habe ich mit Klara nur einmal telefoniert. Ich habe immer wieder Angst, dass sie mich nicht mehr mag oder mich nicht mehr kennt. Doch am Samstag darf ich wieder zu Johanna und Peter und Klara besuchen mich. Bis dahin muss ich einfach noch durchhalten! Es muss doch mal aufwärts gehen, schließlich wollen wir bald nach Hause gehen.












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