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Der Alltag kehrt ein

28 Februar 2010 84 mal gelesen Keine Kommentare Drucken Drucken Artikel empfehlen Artikel empfehlen

Nachdem wir den Magendarmvirus erfolgreich besiegt haben, kehrt bei uns jetzt langsam der Alltag ein. Ab morgen muss Peter wieder arbeiten. Viel hatten wir nicht von seinem 14tägigen Urlaub, da ich die erste Woche ja im Krankenhaus verbracht habe, aber wir haben uns an die neue Situation einigermaßen gewöhnen können. Dennoch hatten wir zu zweit mit unseren beiden Töchtern alle Hände voll zu tun und es war sehr gut, dass sich jeder immer um ein Kind kümmern konnte. Wie es ab morgen funktionieren soll, alleine mit beiden, wissen wir noch nicht so genau. Ich lass es mal auf mich zukommen und notfalls kann ich mir Hilfe in der Nachbarschaft holen. Ab und zu war ich in den letzten Tagen schon mit Klara und Johanna allein zu Haus. Es war anstrengend, es gab schwierige Situationen und Bedürfniskonflikte (was macht man wenn das eine Kind gestillt werden will, das andere aus unerklärlichen Gründen schreit und man selbst aufs Klo muss?), aber irgendwie ist es machbar. Ich bin mal gespannt, was ich nach der ersten Woche berichte. Wenn ich ausgeschlafen wäre und mehr Kraft hätte, wäre alles einfacher. Aber unseren beiden Töchtern geht es gut und das ist die Hauptsache. Am Freitag hatten wir einen Termin beim Kinderarzt. Klara wurde mal wieder geimpft und Johanna hatte die U3. Sie hat sich gut entwickelt und wiegt bereits 2800g. Das mit meiner Milch funktioniert auch wieder bestens und bis auf Blähungen und Spuckattacken geht es Johanna prima. Nur schläft sie immer noch nicht in ihrem Bettchen, sondern meistens auf Papas Bauch, was nicht wirklich zum entspannten Schlaf für ihn beiträgt. Klara ist mittlerweile stolz auf ihre kleine Schwester und nur noch manchmal eifersüchtig. Sie findet es schade, dass sie noch nicht so wirklich mit ihr spielen kann, aber das kommt ja auch irgendwann. Gestern haben wir das Frühlingswetter genutzt und einen Spaziergang gemacht. Klara in der Trage auf Peters Rücken und Johanna im Tragetuch vor meinem Bauch. Es tat wirklich gut, die ersten Sonnenstrahlen zu genießen und etwas zu viert zu unternehmen.

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