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	<title>Blog von Julia Kern &#38; Peter Kern [nomagic.net]&#187; Lebenslänglich</title>
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	<description>Blog von Julia Kern &#38; Peter Kern [nomagic.net]</description>
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		<title>Fotos von Johanna</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 10:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Kern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Johanna]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslänglich]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun gibt es endlich ein paar Fotos von Johanna&#8217;s ersten Tagen und Wochen. Seid uns bitte nicht böse, aber wir haben nun Fotos genommen auf denen Johanna einigermaßen fotogen ist. Und an manchen Tagen war sie das wirklich nicht.

Johanna unter der UV-Lampe
Johanna unter der UV-Lampe und Mama passt auf
Totale Überwachung
Endlich darf Johanna mal aus dem Brutkasten raus
Wem sieht Johanna nun ähnlich  
Johanna auf Mamas Arm
Die Damenhände im Vergleich
Johannas Händer werden auch noch größer
Johanna&#39;s Hand
Johanna
Johanna&#39;s Hand
Johanna&#39;s Hand
Meine Mädels
Klara begutachtet ihre Schwester
Klara im MaxCosi
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun gibt es endlich ein paar Fotos von Johanna&#8217;s ersten Tagen und Wochen. Seid uns bitte nicht böse, aber wir haben nun Fotos genommen auf denen Johanna einigermaßen fotogen ist. Und an manchen Tagen war sie das wirklich nicht.</p>
<p><span id="more-1232"></span></p>
<div id="attachment_1226" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1226" title="Johanna unter der UV-Lampe" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/IMG_1109.JPG" alt="Johanna unter der UV-Lampe" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">Johanna unter der UV-Lampe</p></div>
<div id="attachment_1225" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1225" title="Johanna unter der UV-Lampe und Mama passt auf" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/IMG_1111.JPG" alt="Johanna unter der UV-Lampe und Mama passt auf" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">Johanna unter der UV-Lampe und Mama passt auf</p></div>
<div id="attachment_1224" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1224" title="Totale Überwachung" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/IMG_1127.JPG" alt="Totale Überwachung" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">Totale Überwachung</p></div>
<div id="attachment_1223" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-1223" title="Johanna auf Mamas Arm" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/IMG_1174.JPG" alt="Endlich darf Johanna mal aus dem Brutkasten raus" width="480" height="640" /><p class="wp-caption-text">Endlich darf Johanna mal aus dem Brutkasten raus</p></div>
<div id="attachment_1222" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-1222" title="Wem sieht Johanna nun ähnlich ;-)" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/IMG_1179.JPG" alt="Wem sieht Johanna nun ähnlich ;-)" width="480" height="640" /><p class="wp-caption-text">Wem sieht Johanna nun ähnlich <img src='http://www.nomagic.net/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<div id="attachment_1221" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1221" title="Johanna auf Mamas Arm" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/IMG_1189.JPG" alt="Johanna auf Mamas Arm" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">Johanna auf Mamas Arm</p></div>
<div id="attachment_1220" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1220" title="Die Damenhände im Vergleich" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/IMG_1190.JPG" alt="Die Damenhände im Vergleich" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">Die Damenhände im Vergleich</p></div>
<div id="attachment_1219" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1219" title="Johannas Händer werden auch noch größer" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/IMG_1193.JPG" alt="Johannas Händer werden auch noch größer" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">Johannas Händer werden auch noch größer</p></div>
<div id="attachment_1218" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1218" title="Johanna's Hand" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/IMG_1198.JPG" alt="Johanna's Hand" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">Johanna&#39;s Hand</p></div>
<div id="attachment_1217" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1217" title="Johanna" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/IMG_1206.JPG" alt="Johanna" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">Johanna</p></div>
<div id="attachment_1216" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1216" title="Johanna's Hand" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/IMG_1209.JPG" alt="Johanna's Hand" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">Johanna&#39;s Hand</p></div>
<div id="attachment_1215" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1215" title="Johanna's Hand" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/IMG_1213.JPG" alt="Johanna's Hand" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">Johanna&#39;s Hand</p></div>
<div id="attachment_1214" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1214" title="Meine Mädels" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/IMG_1259.JPG" alt="Meine Mädels" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">Meine Mädels</p></div>
<div id="attachment_1213" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1213" title="Klara begutachtet ihre Schwester" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/IMG_1260.JPG" alt="Klara begutachtet ihre Schwester" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">Klara begutachtet ihre Schwester</p></div>
<div id="attachment_1212" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1212" title="Klara im MaxCosi" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/IMG_1262.JPG" alt="Klara im MaxCosi" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">Klara im MaxCosi</p></div>
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		<title>Teil II: Meine ersten Tage als Erdenbürgerin – Auszug aus Johannas Tagebuch</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 20:45:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Kern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Johanna]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslänglich]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag, den 31.01.2010:
Heute Vormittag konnten Mama und Papa mich wieder gemeinsam besuchen, während Klaras Pate Alex auf meine große Schwester Klara aufgepasst hat. Papa hat mich wieder gewickelt und anschließend wollte mich Mama stillen, aber heute war ich den ganzen Tag ziemlich schlapp und schläfrig. So hatte ich keine Kraft aus Mamas Brust die gute Milch zu saugen und bekam sie so eben durch die Flasche. Papa hat versucht, mir die Flasche zu geben, aber auch das Schlucken fiel mir schwer, viel Milch ist daneben gelaufen, auch die Schwester hatte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sonntag, den 31.01.2010:</strong></p>
<p>Heute Vormittag konnten Mama und Papa mich wieder gemeinsam besuchen, während Klaras Pate Alex auf meine große Schwester Klara aufgepasst hat. Papa hat mich wieder gewickelt und anschließend wollte mich Mama stillen, aber heute war ich den ganzen Tag ziemlich schlapp und schläfrig. So hatte ich keine Kraft aus Mamas Brust die gute Milch zu saugen und bekam sie so eben durch die Flasche.<span id="more-1205"></span> Papa hat versucht, mir die Flasche zu geben, aber auch das Schlucken fiel mir schwer, viel Milch ist daneben gelaufen, auch die Schwester hatte nicht viel mehr Erfolg. Dafür durfte mich Mama dann am Nachmittag stillen und da habe ich 35ml aus ihrer Brust getrunken. Am späten Abend ebenfalls. Doch jede Mahlzeit würde ich niemals schaffen, aus ihrer Brust zu saugen, denn ich habe einfach noch keine Muskeln in den Backen und verbrauche dadurch auch viel zu viele Kalorien. Heute wurde ich wieder gewogen. Ich wiege schon wieder weniger als vor 2 Tagen. So wird es irgendwie nichts mit dem zunehmen und dem nach Hause kommen, obwohl ich mich so anstrenge. Ich schaue heute auch wieder recht gelb aus. Hoffentlich ist mein Bily-Wert nicht schon wieder gestiegen.</p>
<p><strong> Montag, den 01.02.2010:</strong></p>
<p>Als Mama heute Morgen auf die Intensivstation kam, war sie ziemlich geknickt, denn ich lag wieder mit einer coolen Augenklappe (die diesmal nicht durch Fürther Kleeblätter, sondern durch Herzen aufgeklebt war) unter der UV-Lampe. Die Gelbsucht hat mich nämlich zum zweiten Mal erwischt. Doch Mama hatte das ja gestern schon befürchtet. Außerdem habe ich schon wieder eine Magensonde in der Nase, weil ich nachts keine Kraft zum Trinken hatte. Nicht mal zum Schlucken war ich fähig. Aber die gute Nachricht ist, dass mich Mama trotz Magensonde stillen darf, aber wieder nur jede 2.-3. Mahlzeit, da ich sonst zu schlapp werde. Mama wollte heute auch bei der Visite dabei sein. Die Ärzte waren trotz dem Rückschritt heute recht zuversichtlich, was meinen Gesundheitszustand anbelangt. Schon um Mitternacht wollen sie die UV-Lampe wieder entfernen und morgen erneut den Gelbsuchtwert per Blutuntersuchung abnehmen. Die Magensonde bleibt erst mal liegen, da ich doch hin und wieder keine Kraft zum Trinken habe und eigentlich schleunigst zunehmen müsste. Mama konnte es nicht lassen, heute zu fragen, wann sie mich mit nach Hause nehmen darf. Die Ärztin Frau Dr. Neustädter meinte, wenn ich 2300g wiege und selbstständig essen und meine Temperatur halten kann. Das spornte mich an, am Vormittag an Mamas Brust 50ml zu trinken. Die Schwestern konnten es gar nicht glauben. Oder hatte mich die Physiotherapeutin so müde gemacht? Ihre Atem- und Entspannungsübungen haben mir richtig gut getan. Am Nachmittag hatte ich dann die U2 und am Mittwoch kommt der Augenarzt zu mir.</p>
<p>Am Nachmittag wollte mich Mama eigentlich besuchen, um mich zu wickeln und mir die Flasche zu geben. Doch sie kam nicht. Am Abend wusste ich dann, warum. Mama quälte sich zum Abendessen auf die P1, obwohl sie Schüttelfrost und Magenkrämpfe hatte. Nach dem Abendessen ging es ihr so schlecht, dass sie sich auf der P1 im Elternzimmer aufs Sofa gelegt hat. Sie schaffte es nicht, zu mir zu kommen, um mich zu stillen, obwohl sie sich schon so darauf gefreut hatte. Ihr ging es immer schlechter. Sie hatte Schüttelfrost, ihr war speiübel und schwindelig und sie hatte schon drei Mal Durchfall, bevor sie sich an die Schwestern und Ärzte der P1 wendete. Sie rief auch Papa gleich an, der auch kam und sie mit dem Rollstuhl in die Notaufnahme brachte. Mama hätte es nicht zum Auto geschafft. Sie hat auch Fieber bekommen und konnte sich kaum im Rollstuhl halten. In der Notaufnahme hat sie dann das Mittag- und Abendessen erbrochen und bekam gleich Infusionen. Die Ärzte haben gemeint, dass sie hier bleiben muss, weil ein Verdacht auf Noro- oder Rotaviren besteht. Sie muss gegen das Erbrechen und den Durchfall behandelt werden und muss vor allem den Kontakt zu anderen meiden. Nach 4 Stunden in der Notaufnahme (Mama hat gedacht, sie kommt dort um, weil die Schwestern so unfreundlich und alles so schmuddelig und veraltet war) kam Mama auf Station in Einzelzimmer, da sie ja ansteckend war. Das war ihr Glück, denn dort lagen wegen Überfüllung mindestens 8 Patienten auf dem Gang, wie vor 50 Jahren im schlechten Film. Doch Mama konnte nicht lange darüber nachdenken, es ging ihr einfach zu schlecht, sie hatte keine Kraft mehr. Doch mit Hilfe von Schmerzmitteln, Tropfen gegen die Übelkeit und Infusionen hat sie die Nacht irgendwie überstanden. Hier auf der Station wurde Mamas ganze Muttermilch von heute weggeschüttet und auch in den nächsten Tagen darf ich erst mal nichts von ihrer Milch trinken. Die Ansteckungsgefahr wäre zu gefährlich. Ich vermisse Mama schon jetzt und mache mir Sorgen um sie.</p>
<p><strong> Dienstag, den 02.02.2010:</strong></p>
<p>Heute war Papa in der Früh und am Abend kurz bei mir, weil er Mama im Krankenhaus besucht und ihr einige Sachen gebracht hat. Er musste sich mumifizieren, mit Kittel, Maske und Handschuhe und nicht zu nah an Mama herangehen. Mit küssen und umarmen war da gar nichts. Als er dann zu mir kam, hat er mich lieber nicht aus dem Bettchen genommen, um mich ja nicht anzustecken. Doch ich konnte ihm eine große Freude bereiten, denn seit heute wiege ich 2000g und ich hoffe, dass ich die auch halten kann. Da Mamas Milch von gestern ja weggeschüttet wurde und sie ihre Milch auch noch in den nächsten Tagen wegschütten muss, bekomme ich Mamas eingefrorene Muttermilch. Zum Glück hatte sie die ganze Zeit so viel Milch, dass die Gefriertruhe hier voll ist. Damit komme ich schon noch eine ganze Weile über die Runden und Mama kommt hoffentlich bald wieder auf die Beine. Heute geht es ihr schon ein Stück weit besser. Die Medikamente und Infusionen haben angeschlagen, doch Fieber hat sie noch und sie fühlt sich sehr schwach. Ihr Körper ist ausgelaugt. Bei mir haben sie aus Vorsorge gleich mal ein großes Blutbild gemacht. Alle hatten Angst, dass ich mich über Mama auch schon angesteckt habe, doch zum Glück war alles in Ordnung. Ich vermisse Mama, aber ich strenge mich trotzdem an, weiterhin gut zu trinken, damit sie sich über meine Fortschritte freuen kann. Seit heute habe ich auch keine UV-Lampe mehr. Doch die Magensonde brauche ich noch, denn alleine schaffe ich es noch nicht, meine Mahlzeiten aufzuessen.</p>
<p><strong> Mittwoch, den 03.02.2010:</strong></p>
<p>Heute gibt es nicht viel Neues. Ich habe viel geschlafen und Mama vermisst. Meine Mahlzeiten habe ich teilweise getrunken und teilweise mit der Sonde zugeführt bekommen. Ich muss ständig an Mama denken und hätte sie so gerne wieder an meiner Seite. Doch sie ist immer noch ansteckungsgefährdend und liegt im Krankenhaus. Sie verbringt den Tag mit Stricken, Schlafen und Fernseher schauen, in der Hoffnung, dass die Zeit schnell vergeht. Es tut ihr weh, alle 4 Stunden eine Stunde Milch abzupumpen und diese dann in den Ausguss zu schütten. Durch den Virus wird ihre Milch auch immer weniger. Doch sie gibt nicht auf und pumpt fleißig weiter. Wäre doch gelacht, wenn sie mich nicht mehr stillen könnte. Sie zerbricht sich darüber den Kopf, will aber gar nicht daran denken. Hoffentlich wird sie morgen entlassen und kommt mich dann gleich besuchen.</p>
<p><strong>Donnerstag, den 04.02.2010:</strong></p>
<p>Heute war mal wieder nicht so mein Tag, obwohl ich jetzt schon 2 Wochen alt bin. Ich war den ganzen Tag müde und schlapp und wollte nicht mehr als 20ml trinken. So habe ich mittags eine Infusion bekommen, denn mein Bauch war aufgebläht und es wäre nicht gut gewesen, wenn die Schwestern gegen meinen Willen mir Mamas Muttermilch über die Magensonde zugeführt hätten. Deshalb haben die Ärzte beschlossen, mir erneut eine Infusion zu legen. Antibiotika bekomme ich aber nicht, mein Blutbild ist zum Glück in Ordnung. Am Abend habe ich dann auch schon wieder besser getrunken (40ml). Außerdem wiege ich jetzt schon 2040g. Aber dafür ist Mama heute endlich wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Ihr geht es so weit gut, sie hat nur noch ein bisschen Magenkrämpfe und Kopfschmerzen. Sie war auch am Nachmittag auf der P1, um sich nach mir zu erkundigen, doch sie durfte nicht zu mir ins Zimmer. Sie muss weiterhin ihre abgepumpte Muttermilch abpumpen und sich von mir fernhalten, noch bis Samstag. Das ist nicht nur schwer für mich, dass ich hier so einsam liege und alle um mich herum Besuch bekommen, nur ich nicht, doch für Mama ist es auch eine entsetzlich schwere Situation. Sie darf mich nicht besuchen, muss ihre Muttermilch insgesamt 5 Tage wegschütten und darf auch nicht nach Hause fahren, weil sie da Klara anstecken könnte, die sie auch seit Sonntag nicht mehr gesehen hat. Aber Mama hat einen starken Willen. Sie schafft das schon und kann es wahrscheinlich kaum erwarten, mich am Samstag zu besuchen. Vielleicht bin ich ja gut drauf und sie darf mich auch gleich stillen. Mal abwarten.</p>
<p><strong>Freitag, den 05.02.2010:</strong></p>
<p>Mama darf heute immer noch nicht zu mir ins Zimmer, aber ich kann ihre Stimme auf dem Gang hören, wenn sie zum Essen kommt und um sich einen Stilltee zu kochen. Frau Dr. Neustätter hat sie heute Morgen aber trotzdem mit zu mir an den Inkubator genommen, doch ich habe geschlafen. Aber Mama war glücklich, mich mal wieder zu sehen und war froh, dass ich so entspannt in meinem Inkubator lag. Mir geht es heute ganz gut, ich habe meine Mahlzeiten immer per Flasche und Sonde getrunken. Wenn das so bleibt, bekomme ich morgen die Infusion auch wieder weg. Die Augenarztuntersuchung am Mittwoch war eigentlich unauffällig, nur durch den Druck auf die Augen durch die Beatmungsschläuche ist der Augendruck noch etwas verändert, so dass meine Augen nächsten Mittwoch nochmals kontrolliert werden müssen.</p>
<p>Als Mama am Abend kam, um sich nach mir zu erkundigen, hatte die Schwester positive Nachrichten parat. Ich habe nämlich seit Nachmittag keine Infusion und keine Magensonde mehr. Morgen soll ich vielleicht auch vom Inkubator in ein Wärmebettchen kommen. Mache ich nicht große Fortschritte? Ich kann es nämlich langsam auch nicht mehr erwarten, entlassen zu werden. Die Schwestern und Ärzte sind hier zwar alle sehr nett, aber ich will endlich bei Mama, Papa und Klara sein. Doch Klara und Papa sind seit heute krank. Papa hat auch die Magen-Darm-Grippe mit Fieber und Übelkeit. Er war sogar nicht in der Arbeit und dann muss es wirklich schlimm sein. So kommen die beiden Mama und mich gar nicht besuchen. Mama ist darüber sehr traurig, aber wir müssen positiv denken, wenigstens dürfen Mama und ich uns ab morgen wieder sehen und miteinander kuscheln. Ich kann immer nur wieder sagen, dass ich Mama schrecklich vermisse, aber nur noch einmal schlafen, dann streichelt sie mich wieder und kuschelt mit mir. Vielleicht darf ich auch an ihrer Brust trinken, wenn ich in der Nacht gut aus der Flasche getrunken habe.</p>
<p><strong>Samstag, den 06.02.2010:</strong></p>
<p>Heute ist ein großer Tag für mich, denn Mama darf mich endlich wieder besuchen und muss ihre Muttermilch nicht mehr wegschütten. Die frische Milch von Mama schmeckt halt doch besser als ihre eingefrorene Milch. Außerdem konnte ich sie heute wieder riechen, spüren und sehen. Mama konnte die ganze Nacht nicht schlafen, weil sie schon so aufgeregt war. Um 6 Uhr war sie bereits bei mir. Sie durfte der Schwester beim Waschen helfen und Mama hat nur so gestaunt, welche Überraschungen ich heute für sie parat hatte. Das Baden hat mir sehr gut gefallen, ich konnte mich so richtig entspannen. Außerdem ist nach dem Baden der Rest Nabelschnur abgefallen. Ich sehe jetzt schon wie ein „richtiges“ Baby aus, denn ich habe keine Schläuche mehr, nur noch die Elektroden zur Überwachung. Nach dem Baden wurde ich nackt gewogen und heute wiege ich schon 2135g (fast mein Geburtsgewicht). Mama kann es gar nicht glauben. Dann durfte ich endlich wieder an Mamas Brust trinken. Ich hatte mich so darauf gefreut, dass ich 60ml getrunken habe. So viel habe ich noch nie per Sonde oder Flasche getrunken. Hoffentlich verträgt das mein Bauch! Aber es war einfach so lecker und schön bei Mama. Anschließend bin ich gleich auf Mamas Bauch eingeschlafen und habe von zu Hause geträumt. Danach durfte mich Mama ins Wärmebettchen legen und nicht mehr in den Inkubator. Ich bin jetzt schon eine „Große“. Mal schauen, wann ich wieder aufwache und Hunger bekomme, aber jetzt bin ich erst mal so richtig zufrieden. Mama ist überglücklich, weil sie das Gefühl hat, bald mit mir entlassen zu werden. Doch sie darf nicht zu viel erwarten, denn schließlich hat sie schon öfters die Erfahrung machen müssen, dass es auch ab und zu wieder einen Schritt rückwärts geht. Aber heute genießt sie das Hochgefühl, denn schließlich ist es für sie schlimm genug, dass Papa und Klara zu Hause krank im Bett liegen und sie uns nicht besuchen können.</p>
<p>Auch mittags hat das Stillen wie geschmiert geklappt. Mama hat neben mir gestrickt bis ich aufgewacht bin und dann durfte sie mich wickeln. Da ich nach dem Fiebermessen in hohem Bogen nochmals Stuhlgang „geschossen“ habe, durfte sie mich anschließend nochmals komplett umziehen. Ich muss Mama doch gleich mal ein bisschen herausfordern. Mama hatte dann noch die Möglichkeit mit den Ärzten zu sprechen. Sie waren ganz begeistert von mir und haben gesagt, dass sie für Ende nächster Woche meine Entlassung planen, falls es weiterhin so bergauf geht. Das wäre echt spitze! Ich strenge mich auch wirklich an. Bei Mama habe ich dann wieder 60ml an der Brust getrunken. Mama hat zwei Neuigkeiten bezüglich der Babypflege gelernt. Wenn man die Haare gegen die Wuchsrichtung kämmt, dann fördert das das Haarwachstum (ist vielleicht auch ein Tipp für Männer mit schütterem Haar J). Außerdem kann man Babys, die Bauchweh haben, auch einfach eine heiße Kompresse in die Windel auf den Unterbauch legen, das hilft oft mehr als ein Kirschkernkissen. Nach dem Stillen war ich wieder völlig platt und bin gleich eingeschlafen.</p>
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		<title>Neuigkeiten aus dem Fürther Klinikum</title>
		<link>http://www.nomagic.net/blog/2010/02/neuigkeiten-aus-dem-further-klinikum/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 09:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Kern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Johanna]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslänglich]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>

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		<description><![CDATA[Fürth, den 30.01.2009:
Johanna liegt zwar immer noch auf der Säuglingsintensivstation P1 im Klinikum Fürth, aber ihr geht es schon viel besser. Heute ist sie 9 Tage alt und hat riesengroße Fortschritte gemacht. Sie braucht keine externe Sauerstoffversorgung, keine Infusion und keine Magensonde mehr.
Ihre Körpertemperatur kann sie noch nicht halten, so dass sie noch im Inkubator liegt, aber heute durfte ich sie zum ersten Mal außerhalb des Inkubators wickeln und stillen. Das Stillen hat gut geklappt, aber sie war so erschöpft, dass sie die nächsten Stunden gar nicht mehr trinken wollte, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fürth, den 30.01.2009:</strong></p>
<p>Johanna liegt zwar immer noch auf der Säuglingsintensivstation P1 im Klinikum Fürth, aber ihr geht es schon viel besser. Heute ist sie 9 Tage alt und hat riesengroße Fortschritte gemacht. Sie braucht keine externe Sauerstoffversorgung, keine Infusion und keine Magensonde mehr.</p>
<p><span id="more-1191"></span>Ihre Körpertemperatur kann sie noch nicht halten, so dass sie noch im Inkubator liegt, aber heute durfte ich sie zum ersten Mal außerhalb des Inkubators wickeln und stillen. Das Stillen hat gut geklappt, aber sie war so erschöpft, dass sie die nächsten Stunden gar nicht mehr trinken wollte, auch nicht aus der Flasche. So darf ich nur jede dritte Mahlzeit stillen, da Johanna sonst noch mehr abnehmen würde. Sie wiegt immer noch unter 2000g und um nach Hause zu gehen, muss sie noch einiges zulegen. Doch wir hoffen, dass wir in 2 Wochen spätestens wieder bei Klara und Peter in Roßtal einziehen können.</p>
<p>Am meisten hat Johanna heute das Kuscheln mit Peter genossen. Peter hatte sie heute zum ersten Mal auf dem Arm und er musste einiges nachholen. Er hat sie auch gewickelt (man hat schon gemerkt, dass es seine zweite Tochter ist) und ihr die Flasche gegeben.</p>
<p>Letzten Donnerstag wurde ich von der Wochenstation entlassen und bin ins Schwesternwohnheim gezogen, um rund um die Uhr bei Johanna sein zu können. Peter und ich haben lange überlegt, wie wir es am besten machen, um für unsere beiden Töchter da zu sein. So haben wir uns eben aufgeteilt. Doch Klara vermisse ich schrecklich, Peter natürlich auch. Diese Trennung finde ich am schlimmsten an der momentanen Situation, vor allem, weil wir uns immer nur am Wochenende sehen können und mir Klara langsam fremd wird. Aber die Zeit hier ist auch irgendwann vorbei und dann müssen wir erst einmal als vierköpfige Familie zusammen wachsen.</p>
<p>Klara konnte ihre Schwester ja noch nicht einmal besuchen, wir wissen nicht genau, ob sie alles versteht, was zurzeit um sie herum geschieht. Doch wir sind überzeugt, dass sie sich über ihr Schwesterchen freut.</p>
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		<title>Meine ersten Tage als Erdenbürgerin – Auszug aus Johannas Tagebuch</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 09:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Kern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Johanna]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslänglich]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Julia hat, stellvertretend für Johanna, Tagebuch geschrieben. Was sich so alles zwischen der Geburt und dem 30.01.2010 zugetragen hat, das lest ihr hier.
Donnerstag, den 21.01.2010:
Heute wurde ich um 23.09 Uhr im Fürther Klinikum als „Frühchen“ geboren. Ich wog 2175g und war bereits 47cm lang. Meine Eltern gaben mir den Namen Johanna, da er übersetzt „Gott ist gnädig“ heißt. Denn nach einer schwierigen Schwangerschaft kam ich trotzdem relativ gesund zur Welt. 
Doch mein Weg aus Mamas Bauch war gar nicht so einfach. Beide mussten wir ziemlich kämpfen. Nachdem Mama seit zwei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Julia hat, stellvertretend für Johanna, Tagebuch geschrieben. Was sich so alles zwischen der Geburt und dem 30.01.2010 zugetragen hat, das lest ihr hier.</p>
<p><strong>Donnerstag, den 21.01.2010:</strong></p>
<p>Heute wurde ich um 23.09 Uhr im Fürther Klinikum als „Frühchen“ geboren. Ich wog 2175g und war bereits 47cm lang. Meine Eltern gaben mir den Namen Johanna, da er übersetzt „Gott ist gnädig“ heißt. Denn nach einer schwierigen Schwangerschaft kam ich trotzdem relativ gesund zur Welt. <span id="more-1189"></span></p>
<p>Doch mein Weg aus Mamas Bauch war gar nicht so einfach. Beide mussten wir ziemlich kämpfen. Nachdem Mama seit zwei Tagen Tabletten schlucken musste, ging es dann gegen 17 Uhr mit den Wehen los. Zum Glück kam Papa am gleichen Abend nach getaner Arbeit zu Besuch, so dass die beiden um 18 Uhr in den Kreißsaal kamen. Ich machte es meinen Eltern nicht so leicht. Mama hatte sehr heftige Wehen und Papa konnte es gar nicht mit anschauen.</p>
<p>So musste er zwischendurch immer mal wieder den Kreißsaal verlassen, um nicht umzukippen. Auch Mama erlitt einen Kreislaufkollaps, doch für die letzten Presswehen sammelte sie ihre letzten Kräfte. Eigentlich wollte ich, wenn ich schon so früh aus Mamas Bauch vertrieben wurde, mit Mama und Papa erst mal richtig kuscheln. Aber Mama und Papa durften mich nicht in den Arm nehmen, denn ein Team von Kinderärzten erwartete mich schon. Sofort wurde ich von Mamas Nabelschnur getrennt, ärztlich versorgt und auf die Intensivstation gebracht.</p>
<p>Mama und Papa waren glücklich und erleichtert, dass die Geburt geschafft war und sie auch meinen ersten Schrei gehört hatten. Endlich hatte das Bangen ein Ende, auch wenn sie noch nicht wussten, wie ich mich weiter entwickeln werde. Obwohl es Mama nicht gut ging, wollte sie mich unbedingt noch in derselben Nacht auf der Intensivstation besuchen, um zu erfahren, wie es mir wirklich geht und was die Ärzte bei ihren ersten Untersuchungen festgestellt haben. So hat Papa sie mit dem Rollstuhl vom Kreißsaal auf die Kinderstation gefahren und beide haben nur geweint, als sie mich an so vielen Schläuchen im Inkubator liegen sehen.</p>
<p>Sie durften mich nicht einmal streicheln, weil das bei mir Stress ausgelöst hätte. Alle drei haben wir die gegenseitige  Nähe vermisst. So viele komische piepsende Geräusche hier, überall Kabel und Schläuche an mir dran, im Kopf, in der Nase, im Mund, alles riecht nach Desinfektionsmittel. So viel Licht und fremde Menschen mit Mundschutz und Kittel. Ich fühle mich hier als angekettete Schaufensterauslage. Wann kann ich endlich wieder zurück in Mamas Bauch?</p>
<p><strong>Freitag, den 22.01.2010:</strong></p>
<p>Heute kommen mich Mama und Papa wieder mit dem Rollstuhl besuchen. Mama ist sehr mitgenommen von der Geburt. Sie ist zweimal in der Nacht auf der Toilette zusammen geklappt. Hoffentlich erholt sie sich bald. Mein Zustand hat sich leider verschlechtert. Aufgrund einer Infektion im Fruchtwasser, das zudem in die Lunge gelangte, und einer Lungenentzündung, benötige ich noch mehr externe Sauerstoffzufuhr durch die Schläuche in meiner Nase.</p>
<p>Nicht nur meinen Eltern bereite ich Sorgen, sondern auch den Ärzten. Sie hoffen, dass das Antibiotika bald anschlägt. Mama und Papa können nichts anderes machen als an meinem Bettchen stehen und weinen. Am Abend besuchte mich Mama schon alleine ohne Rollstuhl, wenn auch nur ganz kurz. Doch die Ärzte hatten wieder nichts Positives zu berichten. Das Atmen fällt mir zunehmend schwerer, ich bin einfach so geschwächt von der anstrengenden Geburt und meine Lunge ist noch nicht reif für das Leben draußen, obwohl Mama eine Lungenreifungsspritze für mich bekommen hat. Aber aufgrund der Infektion konnte diese nicht ihre volle Wirkung entfalten.</p>
<p><strong>Samstag, den 23.01.2010:</strong></p>
<p>Heute hat sich mein Zustand noch weiter verschlechtert. Die Ärzte sprechen schon von einem kritischen Zustand. Mama sitzt lange an meinem Bettchen und macht mir Mut. Sie feuert mich beim Atmen an und verspricht mir, dass sie immer in meiner Nähe bleibt, bis ich endlich mit ihr nach Hause zu Papa und meiner Schwester Klara darf.</p>
<p>Am Abend liest sie mir eine Gute-Nacht-Geschichte vor. Immer wieder erzählt sie mir, was sie gemacht hat und wie es Papa und Klara geht. Doch sie macht sich auch Vorwürfe, was sie in der Schwangerschaft falsch gemacht hat und muss viel weinen. Ich will nicht, dass sie traurig ist. Aber meine Kraft reicht einfach nicht aus, um selbstständig zu atmen und zu essen. Ich bin so schlapp. Doch über meine Magensonde erhalte ich ausschließlich Mamas Muttermilch, die mir sehr gut schmeckt und durch die ich bestimmt bald zu Kräften komme.</p>
<p>Papa hat mir heute zwei Kuscheltiere geschenkt, damit ich nicht so einsam in meinem Inkubator liege, wenn Mama nicht da ist. Die beiden Tierchen riechen nach Mama, da sie diese an ihrem Körper getragen hat, bevor sie in mein Bettchen kamen. Über die Schwestern und Ärzte kann ich mich hier nicht beklagen. Sie kümmern sich super um mich und machen auch mal einen Scherz. Das tut nicht nur mir, sondern auch meinen Eltern gut.</p>
<p><strong>Sonntag, den 24.01.2010:</strong></p>
<p>Heute bin ich 3 Tage alt. Das Atmen fällt mir schon leichter, aber dafür habe ich die Gelbsucht bekommen und muss unter eine blaue UV-Lampe. Doch das ist gar nicht schlimm, das haben ältere und größere Kinder auch oft. Unter der Lampe fühle ich mich wie im Solarium. Blöd ist nur, dass ich so eine coole Sonnenbrille tragen muss, damit die UV-Lampe nicht meinen Augen schadet.</p>
<p>Heute durfte mich Mama zum ersten Mal streicheln. Sie hat vorsichtig ihre Hand auf meinen Rücken gelegt und mir Kinderlieder vorgesungen. Langsam geht es aufwärts. Auch Papa war am Nachmittag zu Besuch. Er nutzt es aus, dass Wochenende ist, denn ab morgen liegt wieder eine lange Arbeitswoche vor ihm und er kann mich nicht besuchen kommen, weil er sich nach der Arbeit um meine Schwester Klara kümmern muss. Aber wenn ich mit Mama nach Hause komme, nimmt er sich Urlaub und wir haben erst mal viel Zeit zu viert als Familie. Diese Vorstellung spornt mich an und ich freue mich schon riesig darauf.</p>
<p><strong>Montag, den 25.01.2010:</strong></p>
<p>Heute können Mama und Papa erleichtert aufatmen. Die Ärzte bestätigen, dass ich „über dem Berg“ bin. Ich trinke jetzt pro Mahlzeit schon 14ml. Mama hat heute sehr viel Zeit bei mir verbracht. Sie hat zugeschaut, als ich von den Schwestern versorgt wurde. Mit Hilfe von zwei Einläufen funktioniert meine Verdauung auch endlich. Das Highlight des Tages war heute, dass ich am Abend eine Stunde bei Mama kuscheln durfte. Die Schläuche mussten zwar alle dran bleiben und die Maschinen haben sehr oft gepiepst. Aber es hat trotzdem gut getan, Haut an Haut, auf ihrem nackten Oberkörper unter vielen Fellen und Decken zu liegen. Das war an meinem vierten Lebenstag wirklich notwendig. Zudem habe ich es heute sogar geschafft, 4ml Muttermilch aus der Flasche zu trinken. Den Rest habe ich über die Magensonde erhalten. Ich weiß nicht, ob ich Mama oder Papa ähnlich schaue. Das kann man jetzt noch nicht sagen, aber ich habe dunkle Locken (eindeutig von Papa) und lange Finger und Zehen (von Mama). Leider habe ich weiter abgenommen und wiege nur noch 1950g.</p>
<p><strong>Dienstag, den 26.01.2010:</strong></p>
<p>Heute geht es mir wieder ein Stück besser, auch wenn ich weiterhin unter der UV-Lampe liegen muss und aufgrund der Augenklappe nichts von der Außenwelt sehen kann. Doch dafür brauche ich seit heute den „Elefantenrüssel“ zur Beatmung nicht mehr. Auch die Infusion konnten die Ärzte reduzieren.</p>
<p>Mittlerweile trinke ich schon 20ml pro Mahlzeit. Teilweise per Flasche, teilweise per Sonde. Auch heute durfte ich mit Mama wieder „känguruhn“. Papa vermisse ich sehr. Mama hat erzählt, dass er morgen vielleicht auf einen Sprung vorbei kommt, ansonsten erst am Wochenende. Am Abend wollten Mama und ich ein weiteres Mal kuscheln, doch da es Johannis – meinem Zimmergenossen – so schlecht ging und die ganze Zeit Ärzte in unserem Zimmer waren, musste das Kuscheln ausfallen.</p>
<p>Auch ich schaffe es am Abend doch nicht ohne „Elefantenrüssel“ und benötige wieder zusätzlichen Sauerstoff. Dafür hat mich Mama heute zum ersten Mal gewickelt und das unter erschwerten Bedingungen im Inkubator. Zudem hat sie mich frisiert, mir mein Gesicht gewaschen, eingecremt und mich gekämmt. Sie hat lange dafür gebraucht, aber sie hat es richtig gut gemacht.</p>
<p><strong>Mittwoch, den 27.01.2010:</strong></p>
<p>Heute hat mich Mama ohne große Erwartungen besucht, da sie Angst vor Enttäuschungen hatte. So langsam bekommt sie auch einen Krankenhauskoller und möchte nur noch mit mir nach Hause. Aber ich muss noch einiges lernen, bevor ich heim darf. Doch heute habe ich es wirklich den ganzen Tag ohne Elefantenrüssel geschafft. Die UV-Lampe werde ich noch weiterhin benötigen, denn der Gelbsuchtwert ist eher noch gestiegen.</p>
<p>Heute Vormittag durfte ich mit Mama wieder känguruhn, aber nur eine halbe Stunde, denn dann haben sich meine Werte wieder verschlechtert. Irgendwie war ich heute den ganzen Tag über ziemlich schlapp und am Abend hat sich meine Temperatur auch noch erhöht. Hoffentlich habe ich mir nicht schon wieder etwas Neues eingefangen.</p>
<p>Da Mama morgen von der Wochenstation entlassen wird, zeigt ihr eine P1-Schwester ihr Zimmer im Schwesternwohnheim. Mama nimmt wirklich einiges auf sich, um immer bei mir sein zu können. Ihr Zimmer ist aus den 60ern und besteht aus einem Sofa und einem Schrank. Die Schwester hat berichtet, dass die Mütter es dort nie lange ausgehalten haben. Das kann Mama sehr gut nachvollziehen, aber aus Liebe zu mir wird sie hoffentlich durchhalten, auch wenn es sehr schwer werden wird. Am Abend kam mich heute Papa endlich mal wieder besuchen. Er hatte sich schon so aufs Kuscheln gefreut, aber ich habe heute meinen ganzen Zeitplan durcheinander gebracht, so dass ich geschlafen habe, als er kam und das Kuscheln ins Wasser fallen musste.</p>
<p>So hat mir Papa ein bisschen beim Schlafen zugeschaut und Mama hat später mit mir gekuschelt. Ich liebe es, ihre warme Haut zu spüren, ihren Herzschlag und ihren Atem. Das beruhigt mich. Heute ist Mama beim Kuscheln öfters Mal eingenickt. Vom Abpumpen und mich besuchen und nicht schlafen können im 3-Bett-Zimmer mit zwei Babys ist sie völlig erschöpft und übermüdet. Heute habe ich zum ersten Mal meine Augen richtig geöffnet und Mama inspiziert.</p>
<p><strong>Donnerstag, den 28.01.2010:</strong></p>
<p>Heute werde ich eine Woche alt und ich habe in dieser Woche schon einiges gelernt und fühle mich viel kräftiger als vor einer Woche. Ich habe zwar weiterhin abgenommen, aber ich spüre neue Kräfte und werde bestimmt bald zunehmen.</p>
<p>In der Früh konnte Mama zum ersten Mal ganz ohne zusätzliche Sauerstoffzufuhr mit mir kuscheln. Da ich mal wieder meine Infusion am Arm kaputt gemacht habe, bekam ich heute eine neue in den Kopf. Das schaut ein bisschen schrecklich aus, aber es tut nicht mehr weh als am Arm oder Fuß. Als mich Mama am Nachmittag besuchte, lag ich plötzlich in einem anderen Zimmer. Nicht nur Mama ist heute umgezogen, von der Wochenstation ins Schwesternwohnheim, sondern auch ich, vom Intensivzimmer der „Kleinsten“ zu den „Größeren“. Denn es geht mir wieder ein ganzes Stück besser. Ich brauche keinen Sauerstoff mehr und trinke jetzt schon 30ml (Flasche und Sonde). Meine Magensonde wurde mir heute vom Mund in die Nase verlegt, da ich ja keine Beatmung mehr brauche und mir das Trinken aus der Flasche leichter fällt, wenn die Magensonde statt im Mund in der Nase steckt.</p>
<p>Außerdem besuchte mich heute Oma Marliese. Ich habe mich über ihren Besuch gefreut, aber ich konnte sie gar nicht anschauen, da ich immer noch meine coole Sonnenbrille trage. Zudem habe ich in meinem Inkubator geschlafen, als sie an meinem Bettchen saß. Mama pumpte währenddessen ihre Muttermilch ab, damit ich immer genug Vorrat habe. Da Mama so viel Milch hat, frieren die Schwester diese schon ein. Am Abend durfte ich wieder mit Mama eine gute Stunde kuscheln. Es hat so gut getan und auch ich würde jetzt schon gerne nach Hause gehen. Ich bin schon so gespannt auf meine große Schwester Klara. Aber ich muss endlich mal zunehmen. Heute habe ich zumindest mein Gewicht gehalten.</p>
<p><strong>Freitag, den 29.01.2010:</strong></p>
<p>Heute wird mein Papa 35 Jahre alt und ich kann ihm gar nicht gratulieren, weil er arbeiten muss. Dafür habe ich für ihn ganz viele tolle Neuigkeiten: Ich habe seit heute keine Infusion mehr und diese wird auch nicht mehr neu gestochen, wenn ich meinen Blutzucker in den nächsten Tagen konstant halten kann. Auch die UV-Lampe benötige ich nicht mehr.  Zudem habe ich heute zum ersten Mal zugenommen. Jetzt wiege ich 1980g. Weiterhin habe ich heute die Magensonde gar nicht mehr gebraucht. Ich trinke jetzt schon richtig gut aus der Flasche, meistens 30-40ml.</p>
<p>Am Abend hat Mama versucht, mich zum ersten Mal an ihre Brust anzulegen. Ich war ganz aufgeregt und hatte mich riesig gefreut, doch letztendlich war ich dann doch zu müde und wollte nichts mehr trinken, so dass die Schwester mir wieder ein Fläschchen gegeben hat. Mama war ziemlich frustriert und enttäuscht, dass es mit dem Stillen nicht geklappt hat. Doch ich bin mir sicher, dass Mama und ich das schon noch hinbekommen werden. Es kann nur einiges an Kraft und Zeit kosten. Mama ist einfach mal wieder zu ungeduldig. Heute früh waren auch die Physiotherapeuten zum ersten Mal bei mir. Ich habe es genossen, massiert zu werden und Entspannungsübungen durchzuführen. Die meiste Zeit habe ich dabei geschlafen. Doch diese Anwendung hat mir sehr geholfen, wieder entspannter atmen zu können. Die Physiotherapeuten kommen besuchen mich täglich von Montag bis Freitag.</p>
<p><strong>Samstag, den 30.01.2010:</strong></p>
<p>Heute war wirklich ein toller Tag, denn Papa hat mich heute zum ersten Mal auf den Arm genommen und mit mir ausgiebig gekuschelt. Zudem durfte ich heute zum ersten Mal außerhalb des Inkubators gewickelt werden und Mama hat wieder versucht, mich zu stillen. Es hat auch super funktioniert, ich habe jeweils am Morgen und am Abend 30ml getrunken, doch es war so anstrengend für mich, dass ich den ganzen Tag nur schlafen und mich erholen wollte.</p>
<p>Mama darf mich noch nicht zu jeder Mahlzeit stillen, sonst würde ich abnehmen, weil es mich so viel Kraft kostet. Doch jede dritte Mahlzeit ist Mama gefragt. Zu den anderen Mahlzeiten trinke ich meine 40ml von Mamas abgepumpter Muttermilch aus der Flasche. Das strengt mich weniger an. Papa hat mich dann am Nachmittag zum ersten Mal gewickelt und mir die Flasche gegeben. Endlich konnte ich mal mit Papa kuscheln. Auch Opa Leo und Oma Marliese waren mich heute besuchen. Sie finden mich süß und richtig winzig, aber sind auch froh, dass es mir so weit gut geht. Gespannt bin ich auch auf meine Schwester Klara, doch sie kann mich nicht besuchen, da sie Husten und Schnupfen hat. Aber wenn sie wieder gesund ist und ich ein bisschen mehr Kraft habe, freue ich mich schon darauf, mit ihr zu kuscheln. Morgen ist zum Glück Sonntag, immer noch Wochenende, so dass Papa mich wieder besuchen kommen kann, um mit mir zu kuscheln und mich zu pflegen.</p>
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		<title>Sinn des Überlebens</title>
		<link>http://www.nomagic.net/blog/2009/04/sinn-des-ueberlens/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 10:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Kern</dc:creator>
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		<category><![CDATA[elternzeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Den Sinn des Lebens findet ja jeder für sich selbst. Aber der Sinn des ÜBERLebens scheint auch darin zu liegen, es länger zu schaffen als andere. Ich zum Beispiel habe es schon länger geschafft als Ayrton Senna&#8230;gut, Kunsstück, habe ich doch bis vor kurzem noch einen Nissan Micra gefahren  .  



Außerdem kann ich in diesem Lebensjahr auch noch Jesse James überrunden. Aber mich wundert ja eh&#8217; das der so alt wurde. Und dann kam er ausgerechnet beim Abstauben eines Bildes ums Leben. Ich werde es beherzigen und bei der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Sinn des Lebens findet ja jeder für sich selbst. Aber der Sinn des ÜBERLebens scheint auch darin zu liegen, es länger zu schaffen als andere. Ich zum Beispiel habe es schon länger geschafft als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ayrton_Senna" target="_blank">Ayrton Senna</a>&#8230;gut, Kunsstück, habe ich doch bis vor kurzem noch einen <a href="http://www.nomagic.net/blog/2009/02/wir-haben-uns-getrennt/" target="_self">Nissan Micra gefahren</a> <img src='http://www.nomagic.net/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .  <span id="more-1054"></span></p>
<dl id="attachment_1053" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/croppercapture18.jpg"><img class="size-medium wp-image-1053" title="Wen habe ich überlebt?" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/croppercapture18-300x215.jpg" alt="Wen habe ich überlebt?" width="300" height="215" /></a></dt>
</dl>
<p>Außerdem kann ich in diesem Lebensjahr auch noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jesse_James" target="_blank">Jesse James</a> überrunden. Aber mich wundert ja eh&#8217; das der so alt wurde. Und dann kam er ausgerechnet beim Abstauben eines Bildes ums Leben. Ich werde es beherzigen und bei der Hausarbeit vorsichtiger sein.</p>
<p>Wer sich auch dafür interessiert, wen er schon überlebt hat, kann das auf der Webseite <a href="http://dead.atyourage.com" target="_blank">dead.atyourage.com</a> in Erfahrung bringen.</p>
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		<title>Klara sagt Mama, schneller</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 06:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Kern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Daheim]]></category>
		<category><![CDATA[Klara]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslänglich]]></category>
		<category><![CDATA[elternzeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Achtung: Da nicht jeder die Kommentare zu diesem Artikel liest &#8211; DAS WAR EIN APRILSCHERZ.
Kaum ist unsere Süße 6 Monate alt geworden kommt sie auch schon mit der nächsten Überraschung für uns. Nein sie sagt nicht das Wort &#8220;Mama&#8221; schneller, sondern &#8220;Mama, schneller&#8221;. 
Erst letzte Woche hat Julia ihr das Krabbeln beigebracht, in dem sie Klara die ganzen Krabbelbewegungen vorgemacht hat. Sah lustig aus, war aber effektiv. Heute hat sich Julia spaßeshalber nochmal zu ihr auf den Boden gesellt um mit ihr gemeinsam zu krabbeln. Nach ein paar Metern sagt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #ff0000;">Achtung: Da nicht jeder die Kommentare zu diesem Artikel liest &#8211; DAS WAR EIN APRILSCHERZ.</span></strong></p>
<p>Kaum ist unsere Süße 6 Monate alt geworden kommt sie auch schon mit der nächsten Überraschung für uns. Nein sie sagt nicht das Wort &#8220;Mama&#8221; schneller, sondern &#8220;Mama, schneller&#8221;. <span id="more-1056"></span></p>
<p>Erst letzte Woche hat Julia ihr das Krabbeln beigebracht, in dem sie Klara die ganzen Krabbelbewegungen vorgemacht hat. Sah lustig aus, war aber effektiv. Heute hat sich Julia spaßeshalber nochmal zu ihr auf den Boden gesellt um mit ihr gemeinsam zu krabbeln. Nach ein paar Metern sagt Klara auf einmal &#8220;Mama, schneller&#8221;. Tja, ich würde sagen Julia muss noch ein bisschen üben, damit es der Kleinen passt und zum Glück kann sie noch nicht Papa sagen <img src='http://www.nomagic.net/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
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		<title>Wie man die Windeleimerfolienkassette wieder befüllt</title>
		<link>http://www.nomagic.net/blog/2009/03/wie-man-die-windeleimerfolienkassette-wieder-befullt/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 10:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Kern</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslänglich]]></category>
		<category><![CDATA[elternzeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile habe ich mich ja schon gut in der Elternzeit eingelebt, aber die meisten Aufgaben werden schnell zur Alltagsroutine. Da ist die Wiederbefüllung der Windeleimerfolienkassette eine willkommene Abwechslung. Wen dieser äußerst komplexe und vor allem viel Geduld erfordernde Vorgang interessiert, der lese weiter &#8230; 
Wir verwenden zur Entsorgung unserer Windeln den Windeleimer Angelcare von Captiva. Ja, ein normaler Abfalleimer hätte es auch getan, aber hey, wir sind junge Eltern mit dem ersten Kind, da sei sowas noch erlaubt  .
Also, der Windeleimer hat den Vorzug, dass er die schon geschluckten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile habe ich mich ja schon gut in der Elternzeit eingelebt, aber die meisten Aufgaben werden schnell zur Alltagsroutine. Da ist die Wiederbefüllung der Windeleimerfolienkassette eine willkommene Abwechslung. Wen dieser äußerst komplexe und vor allem viel Geduld erfordernde Vorgang interessiert, der lese weiter &#8230; <span id="more-1019"></span></p>
<p>Wir verwenden zur Entsorgung unserer Windeln den Windeleimer Angelcare von Captiva. Ja, ein normaler Abfalleimer hätte es auch getan, aber hey, wir sind <span style="text-decoration: line-through;">junge</span> Eltern mit dem ersten Kind, da sei sowas noch erlaubt <img src='http://www.nomagic.net/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Also, der Windeleimer hat den Vorzug, dass er die schon geschluckten Windeln duftdicht in einer Folie abschottet. Leider hat die Folie die Eigenschaft, dass sie ab und zu mal aufgebraucht ist. Nun kann man gleich die Original-Nachfüllkassetten kaufen und einfach einsetzen. Das haben wir einmal gemacht und die Kassette war nach 2 Wochen leer.</p>
<p>Wir haben uns dann bei eBay 60m Universal-Folienschlauch gekauft. Und der reicht schon seit fast einem halben Jahr. Nachteil: Der Folienschlauch muß irgendwie in die leere Kassette gepfrimelt werden. Und weil das Geduld erfordert, macht das bei uns nicht Julia. Klara würde es wohl gerne machen, aber übrig bleibe halt ich.</p>
<p>Zeitaufwand für das Wiederbefüllen ca. 15 Minuten (inkl. böser Flüche und fränkischer Schimpfereien).</p>
<p>Man nehme die leere Windelkassette und stecke eine leeres großes Weck-Glas umgekehrt hinhein. Hört sich komisch an, hilft aber ungemein. Dann zieht man den Windelschlauch über das Weck-Glas und stapelt den Schlauch nun Zentimeter für Zentimeter in der Kassette. Ist die Kassette voll ( oder die Geduld am Ende) dann schneidet man den Schlauch ab und setzt den Verschlußring ein. Dieser Vorgang erfordert mindesten die Hälfte der Zeit <img src='http://www.nomagic.net/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Irgendwann ist man dann <span style="text-decoration: line-through;">total</span> fertig und freut sicht, dass man wieder mal was anderes gemacht hat.</p>

<a href='http://www.nomagic.net/blog/2009/03/wie-man-die-windeleimerfolienkassette-wieder-befullt/img_9812/' title='Ausgangszustand und Utensilien'><img width="150" height="150" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/img_9812-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ausgangszustand und Utensilien" title="Ausgangszustand und Utensilien" /></a>
<a href='http://www.nomagic.net/blog/2009/03/wie-man-die-windeleimerfolienkassette-wieder-befullt/img_9813/' title='Glas in Kassette'><img width="150" height="150" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/img_9813-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Glas in Kassette" title="Glas in Kassette" /></a>
<a href='http://www.nomagic.net/blog/2009/03/wie-man-die-windeleimerfolienkassette-wieder-befullt/img_9815/' title='Schlauch über Glas in Kassette'><img width="150" height="150" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/img_9815-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schlauch über Glas in Kassette" title="Schlauch über Glas in Kassette" /></a>
<a href='http://www.nomagic.net/blog/2009/03/wie-man-die-windeleimerfolienkassette-wieder-befullt/img_9817/' title='Habe fertig. Kassette voll.'><img width="150" height="150" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/img_9817-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Habe fertig. Kassette voll." title="Habe fertig. Kassette voll." /></a>

]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Rätsel: Was heißt das?</title>
		<link>http://www.nomagic.net/blog/2009/03/ratsel-was-heist-das/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 10:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Kern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenslänglich]]></category>
		<category><![CDATA[fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[rätsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Was heißt das?
Hier ein kleines Bilderrätsel. Zu gewinnen gibt es die Ehre, ein lange verschollenes Geheimnis gelüftet zu haben  . Schreibt eueren Lösungsvorschlag doch einfach als Kommentar zu diesem Artikel. Ich bin mal gespannt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1060" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-1060" title="Was heißt das?" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/croppercapture20.jpg" alt="Was heißt das?" width="500" height="53" /><p class="wp-caption-text">Was heißt das?</p></div>
<p>Hier ein kleines Bilderrätsel. Zu gewinnen gibt es die Ehre, ein lange verschollenes Geheimnis gelüftet zu haben <img src='http://www.nomagic.net/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Schreibt eueren Lösungsvorschlag doch einfach als Kommentar zu diesem Artikel. Ich bin mal gespannt.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Unsere Wasserratte</title>
		<link>http://www.nomagic.net/blog/2009/03/unsere-wasserratte/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 19:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Kern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Daheim]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Klara]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslänglich]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute Vormittag waren wir wieder im Schwabacher Krankenhaus zum Babyschwimmen. Und stellt euch vor, Klara kann jetzt schon mindestens eine Minute alleine mit Schwimmflügeln ganz alleine auf dem Rücken schwimmen. Das Schwimmen in Bauchlage geht noch nicht wirklich, da ist Klaras Kopf einfach noch ein bisschen zu schwer. Doch Peter und ich waren mächtig stolz auf unsere Kleine. Aber wie soll es anders sein, 6,9 kg müssen einfach an der Oberfläche schwimmen   Auch getaucht hat sie heute wieder, wie die letzten beiden Sonntage auch schon. Leider schläft Klara, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Vormittag waren wir wieder im Schwabacher Krankenhaus zum Babyschwimmen. Und stellt euch vor, Klara kann jetzt schon mindestens eine Minute alleine mit Schwimmflügeln ganz alleine auf dem Rücken schwimmen. <span id="more-994"></span>Das Schwimmen in Bauchlage geht noch nicht wirklich, da ist Klaras Kopf einfach noch ein bisschen zu schwer. Doch Peter und ich waren mächtig stolz auf unsere Kleine. Aber wie soll es anders sein, 6,9 kg müssen einfach an der Oberfläche schwimmen <img src='http://www.nomagic.net/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Auch getaucht hat sie heute wieder, wie die letzten beiden Sonntage auch schon. Leider schläft Klara, seit sie sich drehen kann, nicht mehr durch. Im Moment ist sie sehr anstrengend, sie kommt zweimal die Nacht und hat Bärenhunger. Wahrscheinlich wieder ein Wachstumsschub. Wir sind gespannt, was als nächstes kommt. Wir tippen auf die ersten Zähnchen!</p>

<a href='http://www.nomagic.net/blog/2009/03/unsere-wasserratte/imga0006/' title='Och, ist mein Kopf schwer.'><img width="150" height="150" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/imga0006-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Och, ist mein Kopf schwer." title="Och, ist mein Kopf schwer." /></a>
<a href='http://www.nomagic.net/blog/2009/03/unsere-wasserratte/imga0009/' title='Auf dem Rücken geht das ganz gut.'><img width="150" height="150" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/imga0009-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Auf dem Rücken geht das ganz gut." title="Auf dem Rücken geht das ganz gut." /></a>
<a href='http://www.nomagic.net/blog/2009/03/unsere-wasserratte/imga0013/' title='Immer schön die Trainerin im Auge behalten.'><img width="150" height="150" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/imga0013-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Immer schön die Trainerin im Auge behalten." title="Immer schön die Trainerin im Auge behalten." /></a>
<a href='http://www.nomagic.net/blog/2009/03/unsere-wasserratte/imga0014/' title='Puhh, anstrengend. '><img width="150" height="150" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/imga0014-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Puhh, anstrengend." title="Puhh, anstrengend." /></a>
<a href='http://www.nomagic.net/blog/2009/03/unsere-wasserratte/imga0015/' title='Diese Schwimmräder sind ja cool zum chillen...'><img width="150" height="150" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/imga0015-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Diese Schwimmräder sind ja cool zum chillen..." title="Diese Schwimmräder sind ja cool zum chillen..." /></a>
<a href='http://www.nomagic.net/blog/2009/03/unsere-wasserratte/imga0017/' title='Da guckst Du, he?'><img width="150" height="150" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/imga0017-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Da guckst Du, he?" title="Da guckst Du, he?" /></a>

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		<title>Uns gibt es auch im neuen Jahr noch</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 20:52:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Kern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Daheim]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Klara]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine zwei Mädels schlafen bereits seit 19 Uhr. Klara ist auf meinem Arm eingeschlafen und Julia, kurz danach, auf dem Sofa. Nachdem Klara noch ein paar mal wegen ziemlich übler Blähungen aufgewacht ist, habe ich nun mal Zeit unseren ersten Blogartikel im Jahr 2009 zu verfassen. Wir wollen euch auch 2009 auf dem Laufenden halten, auch wenn es in nächster Zeit hier nicht sehr häufig was zu lesen gibt.
Zuallererst, das sieht ihr ja auf dem Foto, hat sich Klara wieder ein Stück verändert. Sie ist ein gutes Stück gewachsen und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine zwei Mädels schlafen bereits seit 19 Uhr. Klara ist auf meinem Arm eingeschlafen und Julia, kurz danach, auf dem Sofa. Nachdem Klara noch ein paar mal wegen ziemlich übler Blähungen aufgewacht ist, habe ich nun mal Zeit unseren ersten Blogartikel im Jahr 2009 zu verfassen. Wir wollen euch auch 2009 auf dem Laufenden halten, auch wenn es in nächster Zeit hier nicht sehr häufig was zu lesen gibt.<span id="more-935"></span></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-936" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Klara mit Zipfelmütze" src="http://www.nomagic.net/blog/wp-content/upload/img_9483-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" />Zuallererst, das sieht ihr ja auf dem Foto, hat sich Klara wieder ein Stück verändert. Sie ist ein gutes Stück gewachsen und neben ihrem Gewicht scheint auch ihre gute Laune jeden Tage größer zu werden. Mittlerweile schläft sie auch mal 10 Stunden am Stück. Dass heisst aber auch, bevor Julia morgens auf die Arbeit geht müssen wir die Kleine zum Stillen wecken. Wenn sie schläft, dann schläft sie. Aber das aufgeweckt werden stört sie nicht, wenn die Augen erst einmal auf sind, dann grinst sie uns breit an &#8230; wir hoffen das bleibt so <img src='http://www.nomagic.net/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Aber genau diese Momente können wir, und vor allen Dingen Julia, gut gebrauchen. Die Kleine gibt Julia jeden Tag die notwendige Kraft, um ihren anstrengenden Schulalltag durchstehen zu können. Ein Lachen oder auch nur ein Grinsen von ihr und Julia vergisst, dass sie schon um 3 Uhr morgens aufgestanden ist um Diktate zu korrigieren oder irgendwelchen &#8220;absolut notwendigen&#8221; Schriftkram zu erledigen. Und dabei haben wir eigentlich den Traumzustand, dass Julia nicht wegen des Babies raus muss. Aber nun geht es für Julia um die Wurst. Das 2. Staatsexamen steht vor der Tür, Zwischenzeugnisse müssen geschrieben werden und die Arbeit wird immer mehr.</p>
<p>Seit Julia im Dezember wieder in der Schule angefangen hat, rackert sie unermüdlich. Sie fällt abends tot müde ins Bett und steht dafür zwischen 3 und 4 Uhr auf um weiter zu arbeiten. Diese Woche hatte sie 3 BUVs (teacher speak: Besondere UnterrichtsVorbereitung). Das war nochmal ein großer Zusatzaufwand, da diese Unterrichtsstunden benotet werden. Heute fanden 2 davon statt und Julia hat sie einigermassen überstanden. Deswegen schläft sie nun auch schon und hat sich auch von Klaras Blähungen nicht wecken lassen.</p>
<p>Morgen früh geht es weiter&#8230;Wochenende? Nur für mich und Klara&#8230;Julia wird wohl arbeiten. Was soll ich sagen&#8230;ich kann nur hoffen dass sich die ganze Arbeit, der Stress und die verschwendeten Nerven lohnen. Ich für meinen Teil bin sehr stolz auf meine Frau.</p>
<p>Schule ist kein Ponyhof&#8230;das gilt für Lehrer und Schüler.</p>
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